Für die tumultige, überbordende Handlung hat Arrangeur und Komponist Max I. Milian "Toréador, en garde - Auf in den Kampf, Torero" aus George Bizets Oper "Carmen" als Leitmotiv ausgesucht. Das Festspielorchester unter der Leitung von Robert Scheingraber spielt sie in allen möglichen Variationen mit Können und ansteckender Begeisterung. Dazu hat der Arrangeur in die ohnehin schon witzige Handlung noch jede Menge Evergreens und Hits eingestreut. (...)

Dieser "Don Quichotte" mit seinen lustigen und lustvoll ausgespielten und gesungenen schrillen und doch stimmigen Tönen hat aber auch seine stillen Momente. So etwa, wenn der Ritter erkennen muss, dass er Chimären nachgejagt hat. Da wird das Orchester ganz leise, die Torero-Arie zu einer Art Abschiedssinfonie.

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Don Quichotte 2016

Die Verwandlung

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 2009
"(...) Schrille Dissonanzen, mächtiges Synthesizer-Grollen, hämmernde Rhythmen im fast unerträglichen Staccato hatte Max I. Milian in seine kongeniale Bühnenmusik eingebaut. Sie verstärkt (...) und trägt das Ihre zur geballten Ladung Emotion bei, die die Zuschauer aufwühlt (...)"

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG 2014
"(...) begleitet von der eindringlichen Musik Max I. Milians hatte das Werk (...) Premiere vor ausverkauftem (Haus.)(...) Eine Parabel von beklemmender Aktualität und zeitloser Gültigkeit. (...)"